Was sollten Sie im September bei Lavendel beachten, damit die Büsche im nächsten Jahr üppig blühen?

Die wichtigsten Aspekte der Lavendelpflege im September sind ein maßvoller Formschnitt und die Vorbereitung der Pflanze auf den Winter. Die richtige Herbstpflege verhindert, dass der Busch verkahlt oder zu stark verholzt, und sorgt so für eine prächtige Blütenpracht im kommenden Jahr.

  1. Herbstschnitt (Formschnitt)

Was ist zu schneiden? Entfernen Sie die verblühten Blütenstiele sowie das obere Drittel der grünen Triebe.
Goldene Regel: Schneiden Sie niemals in die alten, braunen, verholzten Pflanzenteile! Lavendel treibt aus altem Holz nicht wieder aus; ein solcher Schnitt könnte dazu führen, dass die Pflanze an der Basis verkahlt oder sogar abstirbt.
Ziel: Eine formschöne, kompakte Kugelform, die verhindert, dass der Busch unter der Last des Winterschnees auseinanderbricht.

  1. Nährstoff- und Wasserversorgung

Stickstoff vermeiden: Düngen Sie den Lavendel im September nicht mit stickstoffhaltigen Mitteln. Stickstoff fördert das Wachstum frischer, zarter Triebe, die bei den ersten Frösten erfrieren und die Pflanze schwächen würden.
Zurückhaltendes Gießen: Lavendel ist sehr trockenheitsverträglich. Während der Herbstregen können Sie das Gießen ganz einstellen, da Staunässe zu Wurzelfäule führt. 3. Pflanzen und Teilen

Der September ist der ideale Zeitpunkt, um neuen Lavendel zu pflanzen oder bestehende Pflanzen durch Teilen zu vermehren. Im noch warmen Boden können die Wurzeln vor Einbruch des Frostes gut anwachsen.

  1. Winterschutz

Es ist ratsam, den Wurzelbereich junger Pflanzen (1–2 Jahre alt) mit Stroh, trockenem Laub oder Pinienrinde abzudecken, um sie vor Frostschäden zu schützen. Gut eingewachsene, ältere Büsche sind frosthart und benötigen keine Abdeckung.

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