Im Juni hört die Zwiebel auf, neue grüne Blätter (Schlotten) zu bilden, und konzentriert all ihre Energie auf das Wachstum der Knolle. Genau jetzt ist der entscheidende Moment gekommen, um mit der richtigen Nährstoffzufuhr den Grundstein für eine erfolgreiche Ernte zu legen.
Was die Zwiebel im Juni wirklich braucht
In dieser Phase benötigt die Pflanze vor allem Kalium und Phosphor. Diese Nährstoffe helfen den Zwiebeln, dick und fest zu werden, und verbessern die spätere Lagerfähigkeit im Winter spürbar.
⚠️ Wichtig: Verwende im Juni keine Stickstoffdünger mehr! Stickstoff regt nur das weitere Wachstum des Grüns an, während die Knolle klein und weich bleibt.
2 einfache und wirksame Düngevarianten
Variante 1: Mineralische Nährstoffmischung
Mische in 10 Litern Wasser:
- 1 Esslöffel Kaliumsulfat
- 1 Esslöffel Superphosphat
Gieße die Lösung immer auf bereits feuchten Boden. Der Verbrauch liegt bei etwa 2 bis 3 Litern pro Quadratmeter.
Variante 2: Naturdünger mit Holzasche
Verrühre 1 Glas Holzasche in 10 Litern Wasser und gieße die Zwiebeln direkt an der Wurzel. Holzasche liefert leicht verfügbares Kalium sowie zahlreiche wertvolle Spurenelemente.
Wichtiger Pflegetipp: Bewässerung anpassen
Achte darauf, die Beete nicht zu übergießen. Zu viel Feuchtigkeit während der Knollenbildung führt schnell zu Fäulnis und verschlechtert die Haltbarkeit der Zwiebeln nach der Ernte erheblich.
Wer die Zwiebeln rechtzeitig mit Kalium und Phosphor unterstützt, wird bei der Ernte mit großen, festen und rundum gesunden Knollen belohnt!
💬 Womit düngt ihr eure Zwiebeln im Juni?
Nutzt ihr auch Holzasche oder setzt ihr auf andere Hausmittel? Teilt eure Erfahrungen und Tipps gerne in den Kommentaren!