Beiträge über „Schätze, die fälschlicherweise für Unkraut gehalten werden“, die in den sozialen Medien kursieren, beziehen sich meist auf Löwenzahn, Portulak oder Brennnessel. Das beliebteste Rezept aus dieser Welt ist der immunstärkende, selbstgemachte Löwenzahnhonig (Löwenzahnsirup), der aus den gelben Blüten des Löwenzahns hergestellt wird.
Selbstgemachter Löwenzahnhonig (Löwenzahnsirup)
Zutaten:
300–400 geöffnete Löwenzahnblüten (von einem sauberen, chemikalienfreien Ort)
1 Liter Wasser
1 kg Zucker
1 Bio-Zitrone (gründlich gewaschen, in Scheiben geschnitten)
Zubereitung:
Einweichen: Die Blütenköpfe mit kaltem Wasser abspülen und anschließend mit dem Wasser und den Zitronenscheiben in einen Topf geben. Zum Kochen bringen, 5–10 Minuten kochen lassen, dann vom Herd nehmen und abgedeckt über Nacht (12–24 Stunden) ziehen lassen.
Abseihen: Am nächsten Tag die Flüssigkeit durch ein feines Sieb oder ein Mulltuch abseihen und den Saft sorgfältig aus den Blüten pressen. Andicken: Den Saft in einen Topf geben, den Zucker einrühren und bei schwacher bis mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren 1,5–2 Stunden köcheln lassen, bis die Konsistenz honigähnlich ist.
Aufbewahren: Noch heiß in sterilisierte Gläser füllen, fest verschließen und an einem trockenen Ort (zwischen Decken) vollständig abkühlen lassen.
Zwei weitere Wildkräuter, die wahre Superfoods sind:
Fettportulak: Die effektivste pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren. Seine fleischigen Blätter und Stängel eignen sich hervorragend roh in Salaten oder in einer Knoblauch-Essig-Marinade eingelegt.
Brennnessel: Reich an Eisen und Vitaminen; Aus den zarten Trieben lassen sich ein entgiftender Tee, eine cremige Suppe oder eine spinatähnliche Beilage zubereiten.