Laut moderner Medizin und Ernährungsforschung ist Rote Bete weit mehr als nur eine einfache Beilage. Die einzigartigen Inhaltsstoffe unterstützen effektiv das Herz-Kreislauf-System und die allgemeine körperliche Leistungsfähigkeit.
Natürliche Blutdrucksenkung: Die in Roter Bete enthaltenen anorganischen Nitrate werden im Körper in Stickstoffmonoxid umgewandelt. Diese Verbindung bewirkt eine Entspannung und Erweiterung der Blutgefäße, was die Durchblutung verbessert und nachweislich sowohl den systolischen als auch den diastolischen Blutdruck senkt.
Steigerung der sportlichen Leistung und Ausdauer: Nitrate erhöhen die Effizienz der Mitochondrien (Energiezentren der Zellen) und die Sauerstoffversorgung der Muskeln. Rote-Bete-Saft, der vor dem Training getrunken wird, verzögert nachweislich die Ermüdung und steigert die Ausdauer. Starke entzündungshemmende Wirkung: Die Betalain-Pigmente, die der Roten Bete ihre tiefrote Farbe verleihen, sind starke Antioxidantien. Sie reduzieren chronische Entzündungen im Körper, die häufig mit Herzerkrankungen und Übergewicht in Verbindung gebracht werden.
Schützt die Gehirnfunktion und die kognitive Gesundheit: Rote Bete fördert die Durchblutung des Gehirns, insbesondere der Frontallappen, und trägt so dazu bei, die geistige Wachheit zu erhalten, die Reaktionszeit zu verbessern und die Entscheidungsfähigkeit im Alter zu stärken.
Unterstützt die Leberfunktion: Die Aminosäure Betain in Roter Bete beugt der Fetteinlagerung in der Leber vor und reduziert sie. Zudem schützt sie das Organ vor der Belastung durch Toxine.
Gesunde Verdauung: Dank ihres hohen Ballaststoffgehalts nährt Rote Bete die nützlichen Darmbakterien (präbiotische Wirkung), fördert einen regelmäßigen Stuhlgang und unterstützt eine gesunde Darmflora.
Wie sollte man Rote Bete verzehren? Nitrate und Betalaine sind hitzeempfindlich. Daher entfalten Rote Bete ihre gesundheitsfördernden Eigenschaften am besten, wenn sie roh, als Saft oder leicht gedünstet/gebacken verzehrt wird. Zu starkes Kochen oder Verarbeiten reduziert die Konzentration der Wirkstoffe.